Italien / Slowenien

Samstag, 10.8.13

Zu nachtschlafender Zeit ( 2 Uhr!!!) traf sich ein Haufen wandelnder Leichen an der Schwabacher Kletterhalle. Nachdem die Fahrt bis zur Grenze wie im Schlaf verging (...), kamen wir in Österreich in die üblichen Staus. Durch göttliche Intervention (es geht schließlich um den JDAV Schwabach) konnten wir diese relativ schnell hinter uns lassen. So kamen  wir gegen 12 Uhr an unserem "strandnahen" Campingplatz (direkt am großen Lkw-Meer) an.

Nachdem die Zelte, aber vor allem die Hängematten (!!!) aufgebaut und besetzt waren, stellte sich spontanes allgemeines Extrem-Entspannen ein. Um dieser anstrengenden Arbeit ein Ende zu setzen, pausierten wir geschlossen bei einer wilden Wasserschlacht. Nach dem Klären der Dienste und dem Abendessen mussten wir jedoch wieder ran. Die Hängematte rief! Gott sei Dank wurden wir durch die Schlafenszeit abgelöst!

(Flo und Sascha)

Sonntag, 11.8.13

Der Tag fing mit den wundervollen Klängen eines topfschlagenden Florians an. Nachdem nacheinander alle eingetrudelt waren, hatten wir ein tolles Frühstück. Nach 20-minütiger Autofahrt haben wir erst mal den falschen Weg eingeschlagen. Allerdings waren die freundlichen Italiener da, welche uns mit den Worten "NO NO NO NO" auf den richtigen Weg hinwiesen. Durch unglaubliche Führung eines gewissen kleinen gesprächigen Mannes gingen wir anstatt den Hauptweg einen netten, mit Gestrüpp bestückten "Trampelpfad". Oben angekommen brauchten wir erst mal eine kurze Zeit, um uns von dem Weg zu entspannen. Daraufhin wurden die 6 Kletterrouten in Betrieb genommen.

Nach drei Stunden Kletterei und einer Stunde gechilltem Rumgehänge gingen wir diesmal auf dem Hauptweg zurück zum Auto.

Auf dem Campingplatz angelangt, wurde das 1,7 m2 große Planschbecken erst mit Wasser und dann mit 14 Personen überfüllt. Mit dem erlebnispädagogisch wertvollen Spiel "gordischer Knoten" wurde er Zusammenhalt der Gruppe noch mehr gestärkt.

Da wir Dauerhunger haben, mussten wir erst mal wieder unsere hungrigen Mäuler stopfen. Danach gingen wir zu unserem Stammplatz-der Hängematte.

ABER SCHON DER 2. TAG OHNE WERWOLF!!!!!!

Danach gingen alle in die Heia-Bobeia.

(Paul und Pascal)

Montag, 12.8.13

Der Tag begann um kurz vor 8 Uhr mit einem rhythmischen Geschirrgeklopfe. Nach einem schönen großen Frühstück brachen wir langsam auf. Da es aber bereits schon 80 000 Grad HEIß war, beschlossen wir zuerst zum Meer und dann erst bei Schatten zum Klettern zu gehen. Beim Meer war das Motto: Kühlen, Wasser, Erfrischung! (Natürlich auch Bräunen). Beim Wasserballspielen entstanden dann neue Namen :-) : Kar-Otto (Max), Gertrude (Carina), Ludwig (Flo), Hubert (Sascha), Hans-Peter (Basti), Olaf (Julian), Markus (Pascal), Dörte (Svenja), Caroline (Lisa), Hildegard (Celine), Eduardo (Paul), Paulinchen (Pia).

Am späteren Nachmittag war dann doch endlich Schatten am Fels und das Meerwasser zu salzig. Beim Klettern möchte Detlef (Denis) erwähnen, dass die Aussicht von der obersten Seillänge sehr toll war. Während der Routen hörte man mal wieder Vicki (Sarah) fluchen (sehr wenig diesmal). Am Abend rückte dann die Mädchenpower an den Herd und kochte Nudeln mit Käse-Sahne-Schinken-Lauch-Soße.

Danach kam endlich die lang ersehnte Runde WERWOLF!!!!!

(Carina und Celine)

Dienstag, 13.08.13

Nach einer viel zu kurzen Nacht und einem ausgedehntem Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zur Postojinska-Jama in Slowenien (die zweitgrößte touristisch erschlossene Tropfsteinhöhle).

Sowohl die Fahrt, als auch die Wartezeit vor der Höhle waren lang und warm. Endlich in der Höhle angekommen, war uns die Führung aber nicht "kreativ" genug und wir beschlossen als lange Polonaise durch die gesamte Höhle zu wandern, wodurch wir die Aufmerksamkeit der restlichen Gruppe für uns hatten.

Unter Einsatz unserer Gesamten Kreativität verwandelten wir die Grotte in eine "Zuckerhöhle",  da wir in jedem Tropfstein ein anderes leckeres Gericht entdeckten, z.B. Pfannkuchen, Tiramisu, Zitronensorbet, Schinken der von der Decke hängt, etc.

Entsprechend hungrig legten wir nach der Führung eine Mittagspause ein, um unseren Hunger zu stillen. Nach einem Kurztrip zu einer Burg in der Nähe, besuchten wir noch zwei andere Höhlen, die Pivka und Crna Jama, in denen sogar Teile des Filmes Winnetou II gedreht wurden.

Die Führung durch die beiden weniger besuchten Höhlen war sehr interessant und entsprach genau unserem Geschmack. Der Führer war selbst ein kleiner Abenteurer, die Höhle war weniger stark ausgeleuchtet und einmal wurde das Licht sogar komplett ausgeschalten.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz haben wir noch einen kurz, wenn auch unfreiwilligen, Abstecher in die Zollabfertigung gemacht und wurden von einer Polizeieskorte wieder hinaus begleitet.

Abends gab es ein leckeres Hühnchen-Curry und wir spielten -natürlich- noch eine paar Runden Werwolf zum Abschluss des Tages.

(Sarah und Denis)

Mittwoch, 14.8.13

Nachdem wir am Morgen die Sturmschäden der Nacht beseitigt haben, haben wir, in warmen Pullis und Jacken eingemummelt, gefrühstückt.

Um die Theorie aufzufrischen (und nicht nass zu werden) spielten wir Knoten-Werwolf (Kurzreferat über Knoten, Sicherungstechniken, etc.). Um dieses grausame Erlebnis ( Paul und HMS) zu verarbeiten, durften wir auch gleich Standplatzbau üben.

Weil das Wetter nicht besser wurde, beschlossen wir im Triest-Labyrinth (leider erfolglos) einen Kletterladen zu suchen. Als wir einen Ausweg (Hafen) gefunden hatten, schickten wir gleich Svenja und Lisa zum Eisdielen suchen. Als diese nach einer Ewigkeit wieder kamen, stürzten wir usn auch wieder ins Getümmel, wo Denis gleich einen neuen Freund im Eisverkäufer gefunden hatte (er rannte tausendmal zum Eisholen in die Diele). Nach dem Einkaufen wurde aus den Resten des Vortags ein vorzügliches Essen gekocht, das auch gleich den goldenen Kochlöffel bekam (ernst gemeint). Mit der üblichen Runde Werwolf wurde der Abend dann zur Nacht, in der sich dann nach langen Verhandlungen alle zum Schlafen niederließen.

(Flo und Celine)

Donnerstag, 15.8.13

Nach dem Frühstück schauten sich Max und Basti die Höhle, die direkt beim Campingplatz liegt an. Sie fanden dabei sogar Knochen! Aber wir entschieden uns doch für Klettern und Meer, weil es an Material mangelte. Also zogen wir zum Klettern nach Napoleonica mit Zwischenstopps, da Karl-Otto seine Schuhe und Eduardo seinen Helm vergessen hatte. Bevor wir den Fels fanden, kamen wir zuerst zu einem Aussichtsturm, von dem aus man einen sehr schönen Ausblick über Triest hatte. Dann hieß es KLETTERN, SCHWITZEN, KLETTERN.

Anschließend fuhren wir ans Meer. Nach einer Melonenschlacht,  Kratzern und Nesseltierverbrennungen suchten wir uns ein Restaurant, obwohl wir im "Goethe-Look" waren und ziemlich viel Aufmerksamkeit bekamen, weil Feiertag war.

Der Abend endete dann mit einer Runde Werwolf- as usual.

(Carina und Pia)

Freitag, 16.8.13

Am letzten Tag mussten wir ausnahmsweise nicht zu nachtschlafener Zeit aufstehen, sondern durften zu einer fast menschlichen Morgenzeit aufstehen.

Nachdem die Sachen gepackt und die Zelte abgebaut waren, entspannte sich die stressige Situation zu allgemeinen Sonnengefläze. So waren wir bis zum Mittagessen aufgeräumt.

Um danach keine Hektik aufkommen zu lassen, legten wir uns vorsichtshalber zurück in die Sonne.

Am späten Nachmittag rafften wir uns tatsächlich noch auf und fuhren zum Klettern.

Während der eine Teil dann auch wirklich kletterte, richteten sich andere mitten in der Wand ein gemütliches Basiscamp ein, um den Sonnenuntergang stilecht zu genießen.

Nach jenem ging es zurück zum Abendessen. Es wurde gegrillt (FLEISCH!!!) und Nudelsalat gab es auch noch.

Schlussendlich wurde das Camp komplett abgebaut, die Autos beladen und unterm Tausendsternezelt übernachtet.
Am nächsten Morgen ging es dann zeitig zurück nach Hause.

(Sascha und Sarah)