Pfingsttour 2017

Um 4:30 Uhr trafen sich Hannah, Christoph, Carina, Fabian und ich am Schwabacher Bahnhof. Von dort aus ging es über München nach Füssen. Nachdem wir die ersten 900 Hm unsere Tour zum einen aus Bequemlichkeit, zum anderen aufgrund des instabilen Wetters überbrückt hatten, brachen wir um 11:00 Uhr an der Bergstation der Seilbahn in Richtung des Gipfels der Krähe auf. Von diesem Gipfel  aus führte eine Kammüberschreitung der Extraklasse vorbei an einem Felsenfenster und über den Gipfel der Hochplatte zu unserem Tagesziel, der Kenzenhütte. Leider blieb uns ein schönes Bergpanorama verwehrt, da die Wolken sich bereits auf der Krähe zu einem für Blicke undurchdringbaren Nebel verdichtet hatten. Zusätzlich begann es ca. 1,5 Stunden vor der rettenden Hütte das Regnen und so erreichten wir zwar völlig durchnässt, aber gut gelaunt die Kenzenhütte, wo wir unsere Sachen trocknen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. (Benedikt)

Am nächsten Tag brechen wir, nach einem sehr leckeren Frühstück, um 8:30 Uhr zum Bäckeralmsattel auf, welcher als Treffpunkt für das Zusammentreffen mit den zwei Nachzüglern vereinbart war. Die beiden hatten die Nacht im Tal im VW-Bus geschlafen und pünktlich um 9 Uhr ist die Gruppe endlich vollzählig. Wir machen einen kleinen Abstecher auf den Grubenkopf und setzen danach unsere Tour entlang des Grates über Feigenkopf und Klammspitze fort. Schließlich kommen wir gegen 14 Uhr, leider ein bisschen durchnässt, am Brunnenkopfhaus an. Der Nachmittag wird mit einer Brotzeit und anschließendem UNO spielen verbracht, bevor es am Abend wieder ein hervorragendes Abendessen gibt. Den krönenden Abschluss des Tages bildet jedoch die abendliche Besteigung des Brunnenkopfes. Eine selten schöne Abendstimmung und eine Weitsicht bis nach München lassen einen alle Strapazen vergessen. (Fabian)

Der dritte unserer Tour begann mit einem wohltuendem, heißen Kaffee und einem einer guten Portion Müsli. Um 8:10, als alles aufgegessen war und die Tassen leer waren, machte sich unsere Truppe bei einigermaßen schönem Wetter auf den Weg. Jedoch verliefen wir uns bereits wenige Meter nach der Hütte und stapften über einen Gamspfad quer durch den Wald bis wir endlich den richtigen Weg nur knapp zehn Meter rechts von uns entdeckten. Diesem Weg folgten wir und bestiegen kurze Zeit nach dem Auffinden des richtigen Weges den Hennenkopf. Von diesem Punkt aus konnte man fast alle Gipfel des vergangenen Tages in der Ferne betrachten. Nach einer kurzen Rast ging es für uns weiter auf den Teufelsstättkopf. Von welchem man wieder eine wunderbare Aussicht genießen konnte. Das nächste Ziel hieß Pürschlinghaus . Hier konnten wir unsere Wasservorräte auffüllen und die nächste Etappe planen. Nun ging es fast auf direktem Wege zum Kofel, den letzten Gipfel unserer gemeinsamen Tour. Um zu diesem zu gelangen, stiegen wir über den Talboden ab, an der Kolbensattelhütte vorbei und über eine kurze Kletterpassage hinauf auf den Gipfel. Um 15:30 standen wir alle sieben gemeinsam am Gipfel und genossen den Blick auf Oberammergau. Nach einem einstündigen Abstieg hinunter ins Tal trennte sich unsere Gruppe dort. Carina, Hannah und Christoph machten sich per Zug auf die Heimreise, der übrige Teil machte sich noch ein paar schöne Tage auf der Mittenwalder Hütte. (Alex)

Berg Heil