Skifreizeit 2017

Dienstag, 26.12.2017

 

Heute treffen wir uns um 8:30 Uhr an der Kletterhalle. Nachdem alle Taschen, Skischuhe, Stöcke und sonstige Accessoires verladen sind, kann die Fahrt beginnen. Vier Stunden später kommen wir an unserer auf 1150m nahe Aschau im Zillertal gelegenen Hütte an. Da man nur bis ca. 40 Hm unterhalb der Hütte mit dem Auto fahren kann, verbringen wir den restlichen Tag damit, unsere Sachen zur Hütte zu tragen und machen eine kurze Erkundungstour zur Skipiste, welche nur 5min von der Hütte entfernt ist. Am Abend spielen wir Schafkopf und chillen, damit wir für den morgigen Skitag top fit sind.

 

Mittwoch,27.12.2017

 

Trotz teils heftigen Wiederstands am Vorabend klingelt heute der Wecker um 6:00Uhr. Mit dem Auto fahren wir nach Kaltenbach. Josha und Alex besorgen sich noch Leihmaterial während der Rest der Gruppe sich schonmal um die Skipässe kümmert. Um 9:30 Uhr sind wir endlich auf der Piste und nehmen die ersten Pisten unter die Kanten. Da alle sehr gut Ski bzw. Snowboard fahren können verzichten wir auf die anfangs geplante Einteilung in Gruppen und erkunden zusammen das riesige Skigebiet. Mit dem Lift pendeln wir einmal bis zum Ende des Skigebiets und wieder zurück, wobei am Ende des Tages immerhin 8500 Abfahrtshöhenmeter in unseren Knochen stecken.

 

Donnerstag, 28.12.2017

 

POWDER ALARM! Zwar regnet es morgens auf der Höhe von unserer Hütte, doch oberhalb muss richtig guter Neuschnee gefallen sein. Heute laufen wir zu Fuß zur Piste und nehmen anschließend den Skibus nach Kaltenbach. Da wir heute eine halbe Stunde später wie gestern aufgestanden sind wird das Erwischen des Buses zu einer knappen Sache, doch letztendlich geht alles gut. An der Bergstation angekommen werden wir sofort von dichten Wolken umhüllt und die Sicht ist sehr schlecht. Der Lohn für das schlechte Wetter sind 30cm feinster Pulverschnee. Der Schnee staubt und abseits der Piste hat man das Gefühl über den Boden zu schweben…nur fliegen ist schöner! Durch die schlechte Sicht und den Tiefschnee ist es heute aber auch sehr anspruchsvoll und anstrengend zu fahren und so beschließen wir, uns in Gruppen aufzuteilen damit jeder mit seinem Tempo fahren kann und das Tiefschnee fahren trainieren kann. Am Nachmittag fahren wir abseits der Piste bis direkt zu unserer Hütte ab und lassen den Tag nach 8500 Tm entspannt ausklingen.

 

Freitag, 29.12.2017

 

Auch heute fahren wir nochmal in Kaltenbach. Doch im Gegensatz zu Gestern lacht heute die Sonne vom Himmel und wir haben Top Verhältnisse und fahren Ski was das Zeug hält. Unverspurte Powderhänge wechseln sich mit traumhaften Carvingpisten ab und wir genießen das schöne Wetter auch bei einer ausgiebigen Mittagsrast auf den Liegestühlen der Kristallhütte. Nachdem wir die letzte Bergfahrt nochmal genutzt haben, fahren wir wieder zurück zur Hütte und chillen. Am Abend trifft nach einigen Komplikationen bei der Anfahrt noch Carina bei uns ein.

 

Samstag, 30.12.2017

 

Da wir mittlerweile jede Piste in Kaltenbach auswendig kennen, beschließen wir die Talseite zu wechseln und fahren nach Zell. Von hier aus pendeln wir mit den Skiliften bis nach Gerlos.

Da das Wetter heute nicht ganz so gut ist, herrscht auf den Pisten wenig Andrang und man kann seine Ski beim Carven richtig ausfahren.  Nach der Mittagspause wird noch kräftig Kurzschwung trainiert, dann wollen wir wieder zurückpendeln. Leider wird der Verbindungslift über das Übergangsjoch gesperrt und wir müssen mit dem Skibus wieder zurück nach Zell fahren. Der guten Laune tut das jedoch keinen Abbruch und wir haben abends wieder eine Mords Gaudi auf der Hütte.

 

Sonntag, 31.12.2017

 

Der letzte Tag vom Jahr wird strahlend schön und wir sind wieder ab halb 10 Uhr auf der Piste in Zell. Bei fast frühlingshaften Temperaturen hohlen wir nochmal alles aus uns und unseren Skiern heraus. Zwar ist der Tiefschnee nicht mehr ganz so gut, dennoch werden alle Abfahrtsvarianten ausprobiert und Buckelpiste gefahren bis die Oberschenkel fast platzen. Am Nachmittag pendeln wir dann gemütlich von Gerlos aus wieder zurück um die letzte Abfahrt für diesen Urlaub unter die Kanten zu nehmen. Bei dieser handelt es sich um ein echtes Schmankerl, da es sich bei der Abfahrt vom Übergangsjoch bis nach Zell mit fast 2000m Höhendifferenz um Österreichs längste Talabfahrt handelt. Die letzten 400Hm sind eine finale Herausforderung, da es sich hierbei um sehr schmale und steile, sowie komplett vereiste Schwarze Piste mit großen Schneebuckeln handelt. Doch nach dieser Abfahrt schmecken uns die Käsespätzle zum Abendessen umso besser und wir lassen das Jahr gemütlich ausklingen. Um 0:00 Uhr lassen wir die Sektkorken knallen und beobachten das Feuerwerk auf den umliegenden Bergbauernhöfen und im Tal.

 

Montag. 01.01.2018

 

An Neujahr schlafen wir gemütlich aus und räumen die Hütte auf. Gegen Mittag treten wir die Heimreise an, wobei wir gegen 18:00 Uhr wieder wohlbehalten in Schwabach ankommen. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir ziemliches Glück mit den Verhältnissen hatten und es eine sehr schöne Woche war die allen einen riesen Spaß gemacht hat. Die Erlebnisse auf der Piste haben wir in einer kreativen Stunde in folgendem Lied verarbeitet:

 

10 kleine Skifahrer

 

  1. Zehn kleine Skifahrer fuhren gerne Schnell, neun fuhren nach Gerlos, und einer fuhr nach Zell
  2. Neun kleine Skifahrer fuhren gerne Schuss, acht fuhren auf der Piste , und einer fuhr im Fluss
  3. Acht kleine Skifahrer halfen mir beim schieben, dann fuhr ich kurz im Rückwärtsgang da waren es nur noch sieben
  4. Sieben kleine Skifahrer heizten mehr und mehr, den zweiten hat es hingehauen, den besten gibt`s nicht mehr
  5. Sechs kleine Skifahrer messen g`rad die Zeit, fünf fuhren zu langsam, aber einer der fuhr gscheid.
  6. Fünf kleine Skifahrer hatten kaum noch Bier, das konnte niemals gut gehen, da waren es nur noch vier
  7. Vier kleine Skifahrer aßen zu Abend Reis, drei fanden`s gut, aber einer fand`s nen Scheiß.
  8. Drei kleine Skifahrer saßen auf einer Bank, zwei ging es gut, aber einer der war drunk
  9. Zwei kleine Skifahrer hörten gerne R`nB`, einer der fuhr Snowboard und einer der fuhr Ski
  10. Ein kleiner Skifahrer war nicht gern allein, drum lud er sich zum Osterfest neun neue Skifahrer ein

 

Leiter: Ludwig B., Georg B., Carina S., Benedikt R.

Teilnehmer: Hannah B., Christoph R., Alex G., Josha L., Svenja G., Luca B., Fabi K., Leo K.