Übernachtung Ossi Bühler Hütte

Samstag, 22.10.22: Wanderung und Höhlen Abenteuer

Bei gutem Wetter treffen wir uns am frühen Samstagnachmittag vor der Schwabacher Kletterhalle. Mit guter Laune und entsprechendem Geräuschpegel tuckert kurz darauf schon unser Bus Richtung Thuisbrunn.

Dort lassen wir das Auto stehen, klettern über Felsen und Bäume und wandern zur Brüchigen Wand, wo unser Höhlenabenteuer beginnen soll. Um den Eingang zur Höhle zu erreichen, müssen wir dort als nächstes eine kleine Felswand bezwingen und dann geht es auch schon durch das kleine Felsloch hinein. Leider haben es sich nicht nur wir Kletterkinder, sondern auch ein Haufen großer Spinnen sich in der Höhle gemütlich gemacht, deswegen trauen sich nur einige der furchtloseren Höhlenforscher*innen weiter hinein. Dort klettern wir eine weitere Wand empor, der ein schmaler Durchschlupf folgt. Im Licht von Kurts nagelneuer Stirnlampe erkunden wir weiter den Felsgang und entdecken sogar einen verirrten Feuersalamander. Schon bald erblicken wir das Licht am Ende des Tunnels und steigen wieder ans Tageslicht, wo zum wiederholten Male ein Kletterhelm die Felsen herunterpurzelt. Wir lassen uns noch eine kurze Stelle von Bene abseilen und rutschen dann auf den Popos wieder die Hänge hinunter. Wieder als Gruppe vereint, naschen wir noch ein bisschen und versüßen uns mit Wettrennen und Laubschlachten den Rückweg zum Parkplatz. Nur kurz darauf öffnen wir die Türe zur Ossi-Bühler-Hütte und beziehen unser Schlaflager, während in der Küche Kässpatzen für uns zubereitet werden. Das Abendessen wird verputzt und wir rennen für die bessere Verdauung noch ein paar Mal um die Hütte, bevor wir den Abend mit Kartenspielen, Tanzen und Quatschmachen verbringen.

 

 

Los geht's am Parkplatz in Thuisbrunn
Kurze Pause...
...die zum Bouldern genutzt wird
Schöner Feldweg
Baum
Dann wird es in der Höhle ernst
Über einen ersten Schacht gelangt man auf einen Absatz
Nach dem durch einen engen Spalt geklettert werden muss
Nichts für Erwachsene mit Platzangst!
Kleiner Raum zwischendurch
Über einen letzten Schacht...
...gelangt man zum Ausstieg und Ausgang
Schönes Blatt am Heimweg
Hände am Bach waschen

 

 

Sonntag, 23.10.22: Lager bauen

Früher als sich das so Manche vorgestellt haben, kommt Leben in das Schlaflager, weshalb wir bald gemeinsam das Frühstück herrichten. Danach wird erst einmal das Aufräumen in Angriff genommen und alle helfen mit, damit wir noch mehr Zeit haben ein Lager zu bauen. Bis wir fertig sind, ist es draußen angenehm sonnig und warm und wir steuern auf den nahegelegenen Wald zu, wo sich gleich eine ganze Menge großer und stabiler Äste finden, die wir mit vereinter Kraft zu unserer Lagerstelle tragen. Auf der Suche nach weiterem Gehölz entdecken wir außerdem einen Rehknochen und anschließend sogar einen gut erhaltenen Schädel. Nach einiger Zeit gemeinsamen Anpackens, nimmt unser Unterschlupf Form an und wir legen dort direkt eine kurze Snackpause ein. Nun wird, unter der kompetenten Anleitung unseres Baustellenleiters Bene, noch die Außenfassade perfektioniert und dann der Rückweg zur Hütte angetreten. Wir probieren dabei noch die Beeren eines Schlehenbusches und lassen uns von Sophie die Tricks zum (Kirsch-)kernweitspucken beibringen, bevor wir uns an der Hütte ein letztes Mal den Dreck von der Kleidung klopfen und das Mittagessen kochen. Nachdem alle satt sind, ist es leider fast schon Zeit, wieder in den Bus zu steigen, um den Heimweg anzutreten. Die Fahrt nutzen wir, um das gemeinsame Erlebnis in diesen Bericht hier zusammenzufassen und kurz darauf kommen wir auch schon etwas müde, aber überglücklich bei unseren Eltern an.

 

 

Die Schuhe stehen bereit
Bevor es los geht muss die Hütte geputzt werden
Hüttenputz
Im Wald finden wir einen Reh Schädel
Reh Schädel
Unser Lager
Im Wald spielen macht Spaß
Der letzte Feinschliff
Pause im Lager
Zum Schluss beginnen wir noch mit Dachdecken
Auch wenn wir nicht mehr ganz fertig werden
Der Chef ist auch zufrieden ;-)
Fun, fun, fun!
Die Bau Manschaft
Hüttengaudi mit AC/DC bevor es wieder nach Hause geht:)