Bericht zur Skisaison 2017/2018

09.04.18 (Montag)
Eröffnungsfahrt nach Nauders

Einen Start nach Maß in die neue Skisaison erlebten 48 Teilnehmer (= neuer Rekord!) der
diesjährigen Eröffnungsfahrt des DAV Schwabach. Auch in diesem Jahr hatten wir im Hotel
Edelweiss in Pfunds wieder eine sehr angenehme Unterkunft mit gutem Essen, Sauna und
allem, was das Skifahrerherz begehrt. Wie jedes Jahr verband der DAV dieses Wochenende
mit einer Fortbildung für unsere Fachübungsleiter sowie eine Sichtung für Anwärter. Ein
Ausbilder des DAV-Bundeslehrteams hat Übungsleiter mit der neuesten Lehrtechnik auf den
neuesten Stand der Unterrichtsmethoden gebracht.
Auch der Wettergott ließ sich nicht lumpen und sorgte bereits in den Wochen zuvor für
reichlich Schnee und dadurch für außerordentlich tolle Pistenverhältnisse. Wir hatten ein
tolles Wochenende mit schönen Sonnenstunden im Wechsel mit leichtem Schneefall zum
Abend hin, in den Skigebieten Nauders/Tirol und Schöneben am Reschenpass in Italien.
Dieser gelungene Saisonauftakt, Dank dem Reiseorganisator Peter Ittner, war der ideale
Einstieg für die kommende Wintersaison.

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Skifahren mit der Wichtelgruppe

Zum zweiten Mal wurde in Kooperation der Wichtelgruppe und der Skiabteilung des Deutschen Alpenvereins Schwabach eine Wochenend-Skifahrt für Familien mit Kindern durchgeführt. Die Wichtelgruppe hatte die Organisation übernommen, die Skiabteilung stellte die Fachübungsleiter Ski-alpin.

 

Von Freitag, 2.2. bis Sonntag, 4.2.2018 führte uns die Reise dann nach Reit im Winkel ins Skigebiet Winkelmoosalm / Steinplatte. 9 Kinder wurden dann von 3 Übungsleitern betreut. Unterstützt wurden sie von Jutta Volkmann, die die eingeplante aber leider erkrankte Petra Klinger ersetzte.

 

Die Unterkunft war ein Jugendhaus mit Mehrbettzimmern und Etagen-WC/Duschen. Alles war sehr sauber und modern und wir haben die Halbpension genossen. Mit dem Auto konnte man nach ca. 1 Kilometer den kostenfreien Parkplatz Seegatterl erreichen.

 

Es haben sich dann rasch 3 Gruppen gebildet: eine Gruppe bestand aus einem Übungsleiter mit 2 Kindern, die schon recht gut fahren konnten, eine Gruppe bestand aus einem Übungsleiter mit 2 Kindern, die schon einige Skitage hinter sich hatten und eine Gruppe bestand aus 2 Übungsleiterinnen/Betreuerinnen mit 5 Ski-Anfänger-Kindern.

 

Bei andauernden Schneefall über beide Tage machten sich am Samstag Morgen alle Familien und Teilnehmer auf den Weg zur Winkelmoosalm. Vom Parkplatz Seegatterl aus ging es mit der Umlaufbahn auf die Winkelmoosalm, wo die 5 Skianfänger ihre ersten Geh- und Fahrversuche auf Skiern machten. Die beiden anderen Gruppen fuhren auf der Winkelmoosalm in den oberen Regionen bzw. erkundeten auch schon das Skigebiet Steinplatte. Zum Mittagessen trafen sich dann Alle wieder auf der Winkelmoosalm.

 

Schon am Nachmittag fuhren dann auch unsere Ski-Anfänger schon den langen Sessellift auf der Winkelmoosalm.

 

Der Sonntag lief ähnlich ab und im Laufe des Nachmittags traten dann Alle die Heimreise an. Von den Teilnehmern kam viel positives Feedback und der Wunsch, diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder stattfinden zu lassen.

Vier-Sterne -Fahren im Val di Sole

Die Skiabteilung lud zu einer einwöchigen Skisafari ins Tal Val di Sole im Trentino ein. Zum Sensationspreis von unter 700 € nahmen 29 Wintersportbegeisterte das Angebot an und verbrachten sieben Erholungstage inkl. sechs herrlichen Skitagen in den Skigebieten der Brenta. Nur wenige Meter entfernt vom ****Hotel Tevini in Daolosa-Commezzadura war der Ausgangspunkt zum Skigebiet Marilleva/Folgarida/Madonna di Campiglio und Pinzolo. Das Skigebiet bot eine supertolle Schneelage. Die im Skipass enthaltenen Skigebiete bieten für alle Könnerstufen ein unglaubliches Angebot. Alle Pisten vom Skigebiet Marilleva/Folgarida/Madonna di Campiglio und Pinzolo, die von der Gondelstation direkt am Hotel erreicht werden, beginnen ab einer Höhe von 1300 Meter und reichen bis zu einer Höhe von 2504 Meter mit insgesamt 151 Pistenkilometer.

Im Bereich Marilleva/Folgarida erstecken sich die Pisten über 63 km. Davon sind in den Kategorien Blau 18 km, Rot 32 km und Schwarz 13 km.

Die längste zusammenhängende Abfahrt ist im roten Bereich mit 4800 m und führt vom Monte Vigo 2179 m nach Marilleva 1400 m.

Im verbundenen Skigebiet Madonna di Campiglio, das mit den Liften leicht zu erreichen ist, erwarten die Wintersportler insgesamt 57 km. Hier hat die schwarze Piste Spinale Direttisima eine Länge von 2400 m und an der steilsten Stelle ein Gefälle von 70 Prozent. Für unsere Gruppe (Zeitweise 15 Skifahrer) und auch den anderen die diese Abfahrt meisterten, war dies kein Problem und brachte allen viel Spaß und Stolz, eine solche Piste bezwungen zu haben. Die Längste zusammenhängende Piste im Skigebiet Madonna ist mit 4830 m im Schwierigkeitsgrad Blau zu finden. Ein weiteres Highlight war in Madonna di Campiglio die Weltcup-Slalompiste. Hier haben einige die Abfahrt aus dem Starthäuschen für den Slalomweltcup in Angriff genommen. Der Rest bevorzugte die etwas einfachere Einfahrt in den Hang.

Von Madonna aus kommt man dann über eine Gondel runter-rauf-runter-rauf über zwei Täler in das Skigebiet Pinzolo. Hier stehen den Pistenfreaks dann weitere tolle Abfahrten zur Verfügung. Die meisten Pistenkilometer sind hier im schwarzen Bereich. 31 km führen hier die Ski- und Snowboardfahrer durch die Gebirgslandschaft. Der tiefste Punkt ist Tulot, den man nach einer Pistenlänge von 5750 Meter erreicht. Diese anspruchsvolle schwarze Abfahrt ist eine Herausforderung, die wir mit unserer Gruppe selbstverständlich auch problemlos bewältigten.

 

Die höchsten Skipisten führten uns auf bis zu 3000 m Höhe. Eine Tour nach Pejo 3000 mit einer Abfahrt von 7,5 km Länge bei 1600 Höhenmeter wurden am Mittwoch zur tollen Tagesaufgabe. Angekommen in Pejo stiegen wir in die Sechsergondel, die uns zur Mittelstation brachte. Hier wurde dann in eine große Gondel zum Erreichen der Bergstation auf 3000 Meter umgestiegen. Oben angekommen wurde erstmal ein etwas längerer Fotostopp abgehalten. Eine unglaubliche Weitsicht bis zur Marmolada in Südtirol sowie ein Alpenpanorama auf viele Gipfel, die bis zu 4000 Meter in die Höhe ragen, haben die Augen der Skifahrer zum Leuchten gebracht. Hier hat man auch einen sehr nahen Blick auf eine Berghütte, die auf 3800 Meter vielen Teilnehmern für ein bis zwei Wochen vor einer Himalaja-Expedition zur Akklimatisierung dient. Nach mehreren Talabfahrten und den anderen vorhandenen Pisten haben wir uns dann an der Mittelstation zur Pause eingefunden. In der hier vorhandenen Hütte konnten wir gut zur Ruhe kommen und uns bei Speis‘ und Trank mit einem tollen Ausblick eine erholsame Zeit gönnen. Nach der Pause traten wir nochmals mit der Gondel auf 3000 Meter unsere letzte Abfahrt an, um am späten Nachmittag mit dem Auto in unser Hotel zurück zu kehren. Alle waren begeistert, einen solchen Ausflug mitgemacht zu haben.

 

Ein weiterer Tag, Freitag, führte uns zum Passo Tonale. Angekommen in einer nicht gerade sehenswerten Trabantenstadt, fuhren wir bis zur Gondelstation Paradiso. Skischuhe an, Skier auf die Schulter und Stöcke in die Hand wurde die Gondel voller Erwartung angesteuert. Von 1845 Höhenmetern ging es zur Umsteigestation auf 2585 Meter. Hier ausgestiegen haben wir als erstmal gestaunt. Eiskletterer waren hier schon in der Eiswand unterwegs und bahnten sich ihren Weg durch das Eis. Nach einer kurzen Fotopause ging es dann mit einer weiteren Gondel zum Passo Presena auf wiederrum 3000 Meter. Am Passo Tonale standen uns insgesamt 63 km Pisten zur Verfügung. Die Pisten reichten sogar bis in die Lombardei, ins Skigebiet Val Camonica. Die erste Abfahrt vom Passo Presena aus 3000 Meter bis ins Tal auf 1885 Meter mit einer sensationellen schwarzen Piste und super Pulverschnee ließ uns gleich nochmal nach oben starten. Nach der zweiten Abfahrt ging es dann in die Lombardei nach Ponte di Legno. Unten angekommen auf 1256 Meter, rein in den Sessellift und in das Skigebiet Val Camonica. Einige Abfahrten in dem tollen Skigebiet führten uns zur einer Hütte mit unglaublichem Panorama mit Gletschersee. Nach einer verdienten Getränkepause und Pizza ging es nach ca. 1 Stunde mit bester Laune mit der Gondel zurück zum Passo Tonale. Dort angekommen gings zur längsten zusammenhängenden Abfahrt (Rot) mit 4500 Meter. Da wir jetzt schon den ganzen Tag unterwegs waren, haben sich einige entschlossen zum Hotel zurückzufahren und der überwiegende Teil hat sich an einer in der Sonne gelegenen Hütte zum Feierabendgetränk und Tagesausklang niedergelassen.

 

Der letzte Tag, Samstag, wurde dann bereits wie alle Tage in der früh um 8.45 Uhr mit dem Treffen vor unserem Hotel gestartet. Es wurde ein Abschlusstag mit noch nicht gefahrenen Pisten im Skigebiet Marilleva und Folgarida und Hüttenbesuchen, die nur Insider kennen, absolviert. Nachdem wir in 2 1/2 Stunden alle Lifte und Pisten, hauptsächlich schwarze, abgefahren hatten, wurde in einer Hütte mit Liegestühlen ein erster Gesundheitsstop zur Aufnahme von Flüssigkeit gemacht. Die Pause dauerte ca. eine halbe Stunde. Danach gings nach Folgarida. Zwei Talabfahrten, eine Rote und eine Schwarze, um ca. 13.30 Uhr haben wir dann unsere letzte Pause eingelegt. Direkt an der Piste habe ich im Laufe der Woche eine Grillstation mit Bedienung ausfindig gemacht. Hier wurde die Woche zum Ausklang gebracht. Feiern war großgeschrieben. Sonne, diverse Getränke und tolles Essen trugen zu aller besten Laune bei. Sogar das eine oder andere Tänzchen bei toller Musik war am letzten Tag mit dabei.

 

Jetzt muss ich noch ein Wort über unser ****Hotel Tevini verlieren:

 

Da ich ja bereits, wie ein paar wenige schon dort war, war mir klar was uns erwartet. Aber ich musste feststellen, dass die Erwartungen weit übertroffen wurden. Ob beim Frühstücksbuffet oder bei dem täglichen Nachmittagssnack mit Kuchen und Suppenbuffet und dem unglaublichen Angebot zum Abendessen nach Karte, 1 x Buffetessen sowie einem Galadinner, bei so einer hervorragenden Küche, bleibt kein Wunsch offen. Das eine oder andere leckere Getränk in der Hotelbar wurde von allen Teilnehmern genossen und die Tage und die Erlebnisse bei bester Laune nochmals revuepassiert. Ein weiters Highlight war die kostenlose Benutzung der SPA-Welt mit Sauna, Schwimmbad und Ruheraum. Hinzu kommt natürlich auch das tolle Wetter, das wir die ganze Woche über hatten. Kurzum eine gelungene Woche.

Exzellente Unterbringung sowie ein Superskigebiet dankten alle Reiseteilnehmer mit der Bitte, diese Skireise zu wiederholen. Aufgrund dieser Aufforderung habe ich das Hotel vom 17.3.2019 bis 24.3.2019 bereit wieder gebucht. Selbstverständlich freuen wir uns auch über weitere Interessenten bzw. Teilnehmer. Hierzu könnt ihr mich auch gerne vorab kontaktieren und eine Vorreservierung tätigen, damit ich einen Überblick habe, wie viel Zimmer ich benötige. Endgültig frage ich dann Ende September zur Festbuchung nochmals ab, ob es bei einer Teilnahme bleibt.

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Saisonabschluss in Corvara

Oster-Skifahrt nach Südtirol

In der ersten Osterferienwoche fand die Skifahrt der Skiabteilung des Deutschen Alpenvereins – Sektion Schwabach nach Südtirol statt. Mitten im Herzen der Dolomiten, in Corvara, hatten wir wieder – wie schon in den letzten Jahren - Zimmer in Frühstückpensionen gebucht: die Pension Laura, die wir nun schon seit langem kennen und die nur ca. 150 Meter von der Boebahn entfernt und damit direkt an der Sellaronda liegt sowie die Pension Villa Resi in der Nähe.

Insgesamt 32 Personen waren bei der Fahrt dabei – darunter auch Kinder, die von insgesamt 3 Fachübungsleitern Ski-alpin abwechselnd betreut wurden. Wie schon bei den letzten Fahrten nach Corvara, als wir auch schon die ganze Pension Laura für uns buchen konnten, wurde dort von fast Allen während der ganzen Woche am Abend gevespert und gemütlich zusammengesessen.

Wie schon den ganzen Winter herrschten auch in der letzten Märzwoche noch ausgezeichnete Schnee- und Pistenverhältnisse. Alle Lifte waren offen und alle Pisten waren super zu befahren – zum Teil noch auf Pulverschnee. So konnten dann die 3 gebildeten Skigruppen auch viele Touren in Angriff nehmen. So wurde z. B. die Sella Ronda befahren, Ausflüge bis ins Fassatal gemacht, ins Annatal bei St. Ulrich gefahren, die Marmolada erklommen, das Skigebiet am Falzaregopass bei Cortina erkundet, die Kirche Heilig Kreuz bei Pedratsches besucht und natürlich auch das ganze Skigebiet Alta Badia genutzt.

Das Wetter hat leider nicht so mitgespielt, wie man es sonst von Südtirol gewohnt ist. Es war sehr wechselhaft und wir hatten sogar noch so einiges an Neuschnee abbekommen. Dennoch war die Sicht meist ganz gut und man konnte die herrliche Bergwelt der Dolomiten bestaunen.

Die 3 mitgereisten Übungsleiter haben die 3 Skigruppen betreut. Wir hatten 2 kleine Anfänger im Alter von 4 und 5 Jahren dabei. Auch mit diesen Kindern waren wir auf den Pisten in Colfosco und Corvara unterwegs. Die Erwachsenen und größeren Kinder bzw. Jugendlichen haben sich zu 2 weiteren Gruppen zusammengefunden. Auch dort wurden allen Skifahrern Tipps zur Verbesserung des persönlichen Skikönnens gegeben und Übungen dazu gefahren.

Die Woche war wieder rundherum gelungen und hat viel Spaß gemacht. Von Allen haben wir rundum positive Rückmeldungen bekommen.